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Segeln 2010

14. bis 20. August 2010

Gruppenbild

— Jörg (Maat), Maren, Angi, schöne Nackte, nackte Schöne, Fritze, Frauke, Wil (Skipper) —

— Udo, Martina, Bine, Heike —

— Leo, Katja, Jens —


 

Das war der 1. Tag

Wil wollte schon um 13 Uhr los, aber die 3 Mädels aus dem Norden fahren nach Oberhausen, merken es aber erst auf dem halben Weg zwischen Emden und Oberhausen, nehmen dann die kürzeste, aber nicht die schnellste Strecke - also quer durch.

Aber auch für die Drei aus dem Süden zeigte sich der Einfluß von Mitfahrerinnen: Nur 30 Minuten nach der angepeilten Zeit, statt 140 Minuten danach.

Wir haben eine neue FahneZiel war Vlieland, überwiegend unter Segeln und meist Sonne. Dann noch einen kleine Runde über den Strand, Muscheln sammeln. Fritze und Maren wären an uns einfach so vorbeigelaufen, wenn wir das zugelassen hätten.

Heike, Bine und Martina kochen Paprika-Geschnetzeltes mit Diät-Nudeln (nur 65 g/Person war anfänglich geplant) und Reis (nach Protesten ergänzt).

Das war der 2. Tag

Wir sind schon "vor" dem Frühstück (8 Uhr) los, weil der Wind stärker werden sollte  - war dann aber doch nicht so stark.

In Terschelling waren wir dann schon um 11 und hatten noch die ganzen halben Tag vor uns. Also rauf auf's Rad und mal dorthin, wo wir noch nie waren.

Eigentlch war vorher klar wo wir hin wollten, dann war aber der trübe Badesee klarer als das Ziel. Außerdem gibt es kein Vertrauen mehr auf dieser Welt.

HühnerleiterAuch gingen die Meinungen auseinander, wann ein Weg ein Radweg ist, bzw. mit dem Rad befahrbar ist. Im Nachhinein waren wir auf dem kürzesten Weg beim kleinen Badesee (Duinmeetje van Hee), in der Koffiemolen in Formerum, am Strand bei Hoorn aan Zee. Obwohl die Sonne schien, war es nicht sehr warm und eher sehr windig, dass nur einer im Wasser war.

Am Deich auf der Südseite ging es zurück in den Hafen. Bei 31,55 km war Schluß für heute.

Maren und Fritze haben uns mit obermächtigen Zitronenhähnchen verwöhnt.

Das war der 4. Tag

Morgens waren wir bei Nieselregen nochmal shoppen bis wir um 11 Uhr wieder Richtung Terschelling aufbrachen (Segel-Ping-Pong).
Na ok, es war dann doch nicht Terschelling, aber es war lange unklar wohin. Vielleicht Stavoren oder doch Medemblik oder doch Stavoren oder ... Es war jedenfalls ein Super-Törn, der Wind war stürmisch, wir hatten das Segel gerefft.

Thermometer an der SchleuseLeider hatten wir viel Regen und niedrige Temperaturen, aber egal wir waren lange unterwegs und haben schon unterwegs angefangen zu kochen: Es gab Käsespätzle um viertel vor 9.

Das war der 3. Tag

Morgens noch schnell die Räder abgeben und 'ne kleine Runde durch die Läden, Mitbringsel für die Daheim gebliebenen und was wir schon haben wollten. Der Regen am Morgen versprach einen nassen Tag, was aber nicht eintraf. Genauso wenig wie eine der 4 verschiedenen Wettervorhersagen zutraf. Am nächsten war noch diejenige dran, die im Jachthafen aus hing. Erst als wir wieder die Richtung nach Vlieland einschlugen war klar, wie das Wetter bzw. der Wind ist. Diesmal legten wir aber auf der ruhigeren Westseite an, mit den Nachteil allerdings, dass die Duschen zum Greifen nah, aber eine kleine Wanderung zu Fuß, einmal um das ganze Hafenbecken, bedeutete.

Blick über die Bucht Richtung Fährhafen

Deswegen und weil das Wetter noch so gut wurde, dass wir Baden am weiter entfernten Strand wollten, musste wieder ein Rad her. Es war schnell über Wil organisiert, die Einigung welcher Weg der Richtige denn sei, dauert genauso lange wie der Weg zu Fuß gedauert hätte. Am Ende nahm jede/jeder seine/seinen eigenen richtigen Weg. Einige waren sogar textilfrei baden, ohne einen Fotografen zwecks Dokumentation mitzunehmen.
Das schöne Kaffeehaus hat leider an Montagen geschlossen, Eis und Kaffee an andere Stelle haben uns darüber hinweg getröstet.
Abends kochte uns Frauke Römische Zucchini und wir verdauten - in Decken gehüllt - an Deck.

 

Das war der 5. Tag

In Medemblik war noch Zeit für Shopping (mal wieder) und Bummeln. Der günstige Wind aus West lies uns ohne Motor ablegen. Es war überraschend trocken und wir konnten die Reffs wieder raus nehmen, Gelegenheit für Maren einen Kuchen zu backen.

OldtimerIn Texel kamen mit uns auch andere Oldtimer an - 4rädrige, manche waren aber nachgebaut.

Kühe und GraugänseZum dritten Mal haben wir wieder Räder gemietet (diesmal ohne Gangschaltung, aber gleicher Preis) und sind in die nähere Gegend gefahren. Zufällig sind wir dabei an Windmühle, Kirchen, Wiesen mit Kühen und Gänsen und Schafen, aber auch Geocaches vorbei gekommen:

Fish und Chips von Wil mit Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen waren sehr mächtig, dass auch ne Flasche Nobeltje auf den Tisch und an Deck kam. Fritze musste sie (schon zu 3 Vierteln leer) dann zum Wohle und Unverständnis einer Mitseglerin (schon zur Gänze voll) konfiszieren.